In Gesprächen mit unseren Kunden kommt in letzter Zeit auffällig oft dieselbe Studie zur Sprache: Rund 70 Prozent der Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben schon einmal direkt aus einem Mailing heraus bestellt. Die Zahl macht gerade die Runde, und ich verstehe, warum – für alle, die wie wir seit 20 Jahren auf E-Mail-Marketing setzen, klingt das nach einer schönen Bestätigung. Fast immer folgt aber direkt die nächste Frage: Gilt das auch für Standalone-Mailings, also für Werbung in fremden Verteilern?
Genau hier lohnt sich aus meiner Sicht ein genauerer Blick. Die hohe Kaufbereitschaft in der Studie entsteht vor allem aus dem Vertrauen zu einer Marke, die man selbst abonniert hat – und das lässt sich nicht einfach auf eine fremde Liste übertragen. Trotzdem stecken in den Zahlen einige Mechanismen, die aus unserer Erfahrung auch im Standalone-Bereich entscheidend sind: das richtige Umfeld, ein klares Angebot und eine Marke, die sich sofort zu erkennen gibt.
Dazu kommt ein rechtlicher Unterschied, den man nie aus dem Blick verlieren sollte: Für die eigene Kundenliste gibt es unter engen Voraussetzungen Erleichterungen, für Standalone-Mailings mit fremden Adressen nicht. In unserem aktuellen Fachartikel ordnen wir die Studie Schritt für Schritt ein – was sie für den eigenen Newsletter bedeutet, was sich auf Standalone übertragen lässt und worauf es rechtlich ankommt.



